Holländische Nordsee – Wohnmobil Tour

In den Osterferien an die Holländische Nordsee. Am Donnerstag sind wir pünktlich um 14:00 Uhr in Karlsruhe los gefahren. Das erste Zwischenziel war ein Stellplatz in Rotterdam – Kinderdijk.

Holländische Nordsee – Tag1 – Rotterdam – Stellplatz Farm Nescio

Der Stellplatz Kinderdijk im Industriegebiet von Ablassendem war bei unserer Ankunft gegen 20:30 Uhr komplett belegt. Der Platzwart meinte nur „Pech gehabt es ist Ostern“. Nach Bemühung der App Campercontact haben wir schnell einen Alternativen Stellplatz in der Nähe gefunden. Was sich im Nachhinein als Glücksgriff herausstellte! Gegen 21:15 hatten wir den neuen Stellplatz erreicht. Es handelte sich um eine komplett modernisierte Farm in der Mitte von Windmühlen – Farm Nescio.

Bilder Farm Nescio

Am nächsten morgen sind wir dann zu unserer Tagestour nach Rotterdam aufgebrochen. Kurz die Fahrräder von unserem AHK Träger und los Ging es zum ersten Zwischenziel nach Kinderdijk um Windmühlen zu besichtigen.

Bilder Kinderdijk

Mit dem Wasserbus nach Rotterdam

Von Ablassendem fahrt der sogenannte Wasserbus, ein Speed Katamaran, direkt in die City von Rotterdam. Anbei ein paar Impressionen die wir unterwegs sammeln konnten. Ist schon ein Highlight mit gefühlten 100 Km/h auf dem Wasser nach Rotterdam zu sausen. Idealerweise transportiert der Wasserbus auch ohne Aufpreis die mitgebrachten Fahrräder. Von Ablassendem haben wir für 4 Personen inklusive Rückfahrt 40 Euro bezahlt.

Rotterdam City

In Rotterdam sollte man die Kubus/Cube Häuser und die Erasmus Brücke gesehen haben. Danach ging es noch in die Markthall zu einem deftigen Mittagessen. Vom Corndog über Chinesisch bis zu Mexikanisch bekommt man hier Alles. In Holland muss man sich anscheinend daran gewöhnen meistens nur frittiertes Essen zu bekommen.

Sehr zu loben sind in Rotterdam die Fahrradwege! Jegliche Sehenswürdigkeiten erreicht man mit dem Fahrrad, was hier auch eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel ist. Nach unserem lebhaften Tag ging es am nächsten Tag nach Duinrell.

Holländische Nordsee – Tag 2-4 – Wassenar – Campingplatz Duinrell

Der Campingplatz Duinrell ist eine Kombination aus Europapark, Erdingtherme und eben einem Campingplatz. Bei der Ankunft waren meine beiden Kids Ruck Zuck verschwunden. Kein Wunder bei der Menge an Attraktionen. Vom Kettenkarussell bis zur Achterbahn ist alles geboten. Tipp bucht frühzeitig dann ist auch der Eintritt für das Tiki Bad enthalten.

Wir hatten einen Platz im Bereich Middenveld. Direkt neben der Duinrell Plaza. Dieser Bereich hat Vor- und Nachteile. In der Plaza befinden sich ein Schnellimbiss, Restaurant (eher besserer Imbiss), ein Supermark (Preise sind ok) und ein Pub. Die Nähe zur Plaza ist natürlich super, dafür ist es in diesem Bereich am Abend aber auch lauter.

Duinrell Stellplatz im Bereich Middenveld

Der Stellplatz hatte in den Osterferien 2019 für 3 Tage 268 Euro / 4 Personen inklusive Hund, Eintritt Tiki Bad und Freizeit Park gekostet. Der Preis ist aus meiner Sicht für die gebotene Leistung angemessen. Die Sanitäranlagen und der Platz sind gepflegt und jederzeit sauber.

Holländische Nordsee – Tag 5 – Keukenhof und Badeort Zandvoort – Stellplatz in Zandvoort

Der Keukenhof ist wohl eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Holland. Um ehrlich zu sein kam ich mir aufgrund der Menschenmassen vor wie in Tokio. Der Eintritt war mit 54 Euro total überzogen (Erwachsener 18 Euro). Grundsätzlich kann man sich auch kostenlos die Tulpenfelder in der Region anschauen und bekommt den gleichen Eindruck. Natürlich sind die Blumenfelder schön. Ich hacke es unter dem Motto „einmal gesehen reicht ab“. Noch ein Hinweis man kann mit dem Wohnmobil direkt am Keukenhof parken.

Badeort Zandvoort

Nach dem Besuch am Keukenhof, wollten wir für die Nacht einen Stellplatz am Meer. Basierend der Suche in der App Campercontact haben wir uns für einen Stellplatz in Zandvoort entschieden. Dort angekommen waren wir vom Stellplatz positiv überrascht. Auf abgesteckten Parkplatz direkt am Meer hat man eine super Aussicht.

Kurz nach der Ankunft in Zandvoort haben wir die City besucht. Hier sind einige Geschäfte, ein Casino wie auch etliche Restaurants zu finden. Entlang der Küste findet man viele Imbissbuden in denen man Fish & Chips oder ander frittierte Mahlzeiten ergattern kann. Am Nachmittag haben wir dann noch das super Osterwetter mit einem langen Spaziergang entlang des endlosen Sandstrand genossen.

Holländische Nordsee – Tag 6 – Ijsselmeer – Stellplatz Yachthafen Medemblick

Vom Stellplatz im Yachthafen Medemblick war ich sehr positiv überrascht. Grundsätzlich ist ein Yachthafen als Wohnmobilstellplatz sehr empfehlenswert. Da meisten WIFI, Sanitäranlagen und ein Restaurant vor Ort sind. Auf dem Stellplatz ist Platz für 6-8 Wohnmobile. Hervorheben möchte ich den Brötchenservice, diese wurden direkt am morgen ans Wohnmobil geliefert.

In der Nähe vom Yachthafen ist ein Sandstrand mit einer Strandbar. Kite Möglichkeiten sind auch vorhanden. Am Nachmittag gingen wir zusammen über die Haupteinkaufsstrasse von Medemblick. Hier gibt es sehr viele Kneippen und genügend Shopping Möglichkeiten. Dies ist mit Sicherheit ein Ort an den ich zurückkehre.

Holländische Nordsee – Tag7 – Ijsselmeer – Stellplatz Monnickendam

Von Medemblick ging es weiter Richtung Amsterdam. Einen Stellplatz haben wir im Yachthafen von Monnickendam gefunden. Monnickendam hat ein wunderschönen Ortskern mit Hafen indem sehr antike Segelschiffe ankern. In diesem Ort habe ich einen der besten Hamburger meinen Lebens gegessen, endlich mal wieder eine nicht frittierte Mahlzeit. Zusätzlich ist Monnickendam nur 15 km von Amsterdam entfernt und bietet sich somit für eine Stadtbesichtigung an.

Den Abend haben wir in erster Reihe, mit einer guten Flaschen Wein und den Blick auf den Yachthafen ausklingen lassen.

Holländische Nordsee – Tag 8 – Big O (Obelink) – Stellplatz Römerwardt

Als letzte Station ging es noch zu dem wohl bekanntesten Campingkaufhaus – Obelink . Den Gedanken einen Abstecher im Campingkaufhaus zu machen, hatten etliche andere Wohnmobilisten. Der Parkplatz fasst ca. 50-60 Wohnmobile. Grundsätzlich findet man dort immer eine Kleinigkeit. Richtig lohnen wird sich ein Besuch nur wenn man irgendwas Testen will z.B. neue Stühle oder ein Zelt bzw. sich komplett mit einer neuen Campingausrüstung eindecken will.
Ich persönlich werde in Zukunft lieber Online bestellen, als nochmals vor Ort zu gehen.

Vom Winterwijk sind wir dann weitergefahren auf den Stellplatz Römerwardt in Wesel. Der Platz liegt direkt am Rhein, es sind leider keine Sanitäranlagen vorhanden, dafür aber WLAN. In der Umgebung befinden sich mehrere Restaurants. Der Platz wird am Wochenende von einem Brötchenservice angefahren. Als Zwischenstopp werde ich mir den Stallplatz in meine Favoriten adden.

Fazit Holländische Nordsee

Eine Wohnmobiltour im April nach Holland kann sehr schön sein . Es gibt viel zu sehen, vor allem Rotterdam hat mir sehr gut gefallen. Amsterdam war leider komplett überlaufen und es konnte kein Stellplatz bzw. Campingplatz für das Wohnmobil reserviert werden.
Tipp VORZEITIG BUCHEN !
Dies ist nicht weiter schlimm, somit haben wir einen Grund in die Gegend zurückkehren. Sehr schöne Strände haben wir zwischen Den Haag und Alkmaar vorgefunden.
Das IJsselmeer ist ein top Spot für Kiter, beim nächsten Tripp habe ich auf alle Fälle meine Ausrüstung dabei.

Was mir nicht so gut gefallen hat war das Essen, ein nicht frittierte Mahlzeit war nur sehr schwer zu ergattern.




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